Als Quereinsteigerin bei den Nerdlichtern

Etwas in eigener Sache: Unser Blog ist noch jung und wir sind immer darauf bedacht, Artikel zu schreiben, die interessieren, unterhalten, informieren oder einfach einen Einblick darin geben, wer wir Nerdlichter sind und was wir so treiben.

Dazu gehört es bei uns auch, dass jeder etwas sagen darf und auch jeder etwas sagen soll. Wir sind eine Soziokratie und wollen das Gemeinsame leben. Daher freut es uns sehr, dass wir euch einen kleinen Erfahrungsbericht präsentieren dürfen, der uns Louisas Geschichte erzählt, wie sie als Nicht-Entwicklerin zu uns fand.

Wie ich zu den Nerdlichtern kam

Für mein Verständnis von einem zufriedenen Leben ist es von eminenter Bedeutung, dass ich einen Job ausübe, der mir in erster Linie Spaß bringt. Es gibt nichts Schöneres, als sein Hobby zum Beruf zu machen. Zuerst führte mich diese Lebensphilosophie in die Tattoo-Branche, wo ich mich die letzten Jahre kreativ austobte und individuell gestaltete Motive mit viel Liebe unter die Haut verschiedenster Menschen brachte. Jedoch ist das Zeichnen nicht das einzige Hobby, in dem ich mich kreativ entfalte. In meiner Freizeit habe ich mich schon immer leidenschaftlich mit Webdesign beschäftigt.

Mit 13 Jahren fing ich an, mittels HTML und CSS Websites zu gestalten. Für mich stand schnell fest, dass mein Weg mich irgendwann ins Web Development führt, weil meine Leidenschaft für das Analysieren unterschiedlicher Codes nie abbrach. Schließlich war ich an dem Punkt angelangt, wo ich mich nach neuen beruflichen Herausforderungen sehnte und ich bewarb mich vor einem halben Jahr als Quereinsteigerin in der Software-Entwicklung.

Wie es sich für mich anfühlt

Ich landete schließlich bei den Nerdlichtern, weil mich ihre Internetpräsenz angesprochen hatte. Dass ich jeden Tag an ihrem Sitz in der Hamburger Schanze vorbeifuhr, trug sein Übriges dazu bei, mich dazu zu überwinden, mich einfach mal vorzustellen. Ehe ich mich versah, saß ich auch schon in dem hellen Büro über den Dächern Hamburgs, hinter denen der Sonnenaufgang - man kann es nicht anders sagen - besonders imposant aussieht.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch nie in einem Büro gearbeitet und stellte mich darauf ein, ich würde mit meinem Unwissen zu all den neuen Programmen die Geduld meiner neuen Arbeitskollegen überstrapazieren. Aber ich durfte erleichtert feststellen, dass dem nicht so war. So machte es mir von Anfang an Spaß zu lernen, und ich lernte vom ersten Tag an eine Menge!

Besonders schön finde ich, dass die Aufgabenverteilung bei uns immer flexibel gehalten wird. Das heißt, ich kann hier programmieren, ich kann aber auch andere Aufgaben übernehmen, die mir liegen. Erstens ist das eine gute Sache, weil auf diese Weise immer das Bestmögliche aus einem Team herausgeholt wird, und man zweitens als Mitarbeiter_in so immer die Möglichkeit hat, den eigenen Arbeitsalltag mitzugestalten und sich weiterzuentwickeln.

Es lohnt sich, neue Wege einzuschlagen

Ich gebe zu, ich musste mich erst ein bisschen daran gewöhnen, dass man sich die Arbeitszeiten nach seinen Bedürfnissen selbst einteilen kann. Dass ich bei Meetings teilnehmen darf, die mich nicht unbedingt betreffen. Und dass nicht nur nach deiner Meinung gefragt wird, sondern von vornherein davon ausgegangen wird, dass du eine eigene Meinung zu jedem Thema hast, und diese stets eingefordert wird, weil sie zu jedem Zeitpunkt als eine Bereicherung angesehen wird.

Aber die Umgewöhnung tat mir offen gestanden überhaupt nicht weh. Der Mut, den man als Quereinsteiger_in aufbringt, um neue Wege zu gehen, wird hier gut aufgefangen, weil auch sie die Herausforderung lieben. Man spürt hier keine Angst, innovative Projekte anzugehen. Vermengt mit den vielschichtigen Kompetenzen des gesamten Nerdlichter-Teams, entstehen großartige Produkte, die qualitativ immer hochwertig sind.

Durch die Transparenz, die bei den Nerdlichtern herrscht, habe ich mich nicht nur schneller in der neuen Branche zurecht gefunden, sondern fühlte mich auch von Anfang an wie ein Teil des Ganzen. Und weil nicht nur die Begrüßung so offen und herzlich ist, sondern das Miteinander grundsätzlich so funktioniert, fühle ich mich jeden Tag aufs Neue Willkommen geheißen.

Ich habe das Gefühl mit der Firma zu wachsen und dass uns alle eins verbindet: wir haben alle großen Spaß daran!

Fotos von Louisa Nilsson